Wintersaale 23.-25.02.2018: Kälte, Sonne, Hausmannskost und: Bahnfahren ist schwierig.


Anreise Freitag mit Übernachtung bei Karina in der Pension Saaletal in Bad Kösen. Erste Schwierigkeiten für die "Neuen", da das Navi nicht funktioniert. Auflösung: Bad Kösen gehört jetzt zu Naumburg. Abendessen in großer Runde, 9 Teilnehmer und Freunde aus Schönburg.
Tourenbesprechung, wir fahren die offizielle ausgeschriebene Tour nicht mit (120 Teilnehmer), also quasi nebenher bzw. vorneweg.
Samstag 28 km: Sonnig und eiskalt unter dem Gefrierpunkt. Suche nach dem Einstieg in Jena (Merke: Griesbrücke). Auch dort war es kalt und erste Heißgetränke wurden ausgepackt. Im Boot war es dann ganz kuschelig, nur die Ausstiege/Umtragungen am Wehr Porstendorf/Rabeninsel und am Wasserkraftwerk Porstendorf waren erfrischend. Mittagspause im Gasthaus zum Gleistal in Golmsdorf perfekt organisiert von Peter Edel. Unschön dann der Fisch-Kanu-Pass der Wasserkraftanlage in Döbritschen, an dem sich einige versuchten: es flutsche gar nicht, nur mit Kraft und Gewalt ging es hinab. Während wir die Etappe in Camburg beendeten und die Boote dort übernachteten, begannen nun die kulinarischen Streifzüge durch Karinas Küche: Nach Rouladen/Klöße zum Mittag gab es nun Schwerpunkte beim Schnitzel. Der feuchtfröhliche Abend klang aus.
Sonntag wieder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Sonne. Hier biete sich die Bundesbahn an, die parallel zur Saale verläuft. Gruppenkarte gekauft, ca. 130 Paddler (auch die Teilnehmer der offiziellen Wintersaale) rein in den Zug und Stärkung durch Heißgetränke.
Beim Einbooten in Camburg unter dem Wehr viel auf, daß 2 Boote ohne Paddler waren, weg, wie vom Erdboden verschwunden. Dank moderner Kommunikationstechnik wurden Sie in Dornburg ausfindig gemacht, wo Sie den Zug verspätet verließen. Nochmal für alle: es gibt Knöpfe zur Türöffnung und Knöpfe, um anzuzeigen, dass man aussteigen möchte. Per Anhalter stießen die beiden wieder zu uns.
Bei herrlichem Wetter ging es von Camburg nach Bad Kösen (19 km). Leider war diesmal keine Zeit, beim Weingut Zahn in Kaatschen anzulegen. Immer wieder schön, die Burgen Saaleck und Rudelsburg. Probleme bereiteten vereiste Steueranlagen und Lukendeckel.
Im Gasthaus "zur Grünen Gurke" gabe es wieder gutes Essen mit viel Klößen.

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Vielen Dank an Peter Edel für die Organisation und an Thomas Serfling für das Bereitstellen der Zugmaschine und das Ziehen des Bootsanhängers. (TB)

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